Wir optimieren die Erregerdiagnostik bei infektiösen Gastroenteritiden durch die Einführung einer gestuften Vorgehensweise. Erfahren Sie, wie wir die diagnostische Präzision erhöhen und eine zielgerichtete Behandlung unterstützen.
Zur Optimierung der Diagnostik bei infektiösen Gastroenteritiden führen wir die gemäß der Leitlinie „Gastrointestinale Infektionen“ der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten empfohlene Stufendiagnostik ein.
Die Leitlinie empfiehlt, bei entsprechender klinischer Indikation sich zunächst auf bakterielle und virale Erreger zu konzentrieren – hier empfiehlt sich eine zielgerichtete, syndromische Testung mittels Multiplex-PCR. Unser Labor bietet hierfür verschiedene Panels an.
Bei persistierenden Beschwerden, besonderer Risikokonstellation oder unklarer Ätiologie kann in einem zweiten Schritt eine weiterführende Diagnostik aus einer getrennt abgenommenen Stuhlprobe sinnvoll sein.
Abrechnung
Die vertragsärztliche Abrechnungssystematik bildet umfangreiche molekularbiologische Diagnostik nur begrenzt ab. Dies betrifft insbesondere Kombinationen verschiedener Multiplex-Verfahren innerhalb eines Probengangs. Eine gestufte Anforderung erhöht die medizinische Präzision und trägt den ökonomischen Rahmenbedingungen Rechnung, ohne die diagnostische Qualität einzuschränken.
Wir bitten Sie daher, bei entsprechender Indikation folgende Stufendiagnostik zu erwägen:
Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung.
Für Rückfragen stehen Ihnen unsere mikrobiologischen Ärzte jederzeit gerne zur Verfügung.